Nimm die Früchte mit in Schatten,
die morschen Knochen zu den Zweiflern.
Gib die Töne gleich den Bettlern,
und sonne Dich dann ganz allein im Wipfel.
Sonntag, 18. Januar 2009
Instant Poetry (CXXXVI)
Donnerstag, 15. Januar 2009
Freitag, 9. Januar 2009
Instant Poetry (CXXXIV)
Kettenrasseln
Schmerzen, abgekocht und alles herrlich gleich.
Ich stand jetzt mit den Toren und den Höhlen:
Der Kunst in ihr unendlich Sehnen.
Brüllt er Wort am Rohr -
Du schlugst die Zehrenden.
Keine Mutter schaut ins Irrlicht,
wenn ihre Freude groß herunterhängt.
Blüht nach mir, ihr jungen Greise.
Von Purpur bis nach Endlichkeit:
Eines kleinen Lämpchens letzter Zweig.
Montag, 5. Januar 2009
Instant Poetry (CXXXIII)
In tiefer Stille klopfen
lebendige Arme.
In tiefer Stille klopfen.
Gift ins tägliche Brot.
Samstag, 3. Januar 2009
Instant Poetry (CXXXII)
Donner, ruft, bring, Wind.
Ein jener bei unserem Ausgang stand:
Ich bot der Menschheit Stirn
und beschwor auch keine toten Löwen.
Mittwoch, 10. Dezember 2008
Instant Poetry (CXXXI)
Stichtag
Ohne Ziel anstaunen:
Am Grabe blüht ein Drachen,
alles schien Maiglöckchen
zu seiner Zeit.
Montag, 8. Dezember 2008
Mittwoch, 3. Dezember 2008
Instant Poetry (CXXIX)
Laubwerk.
In den Augen des Königs:
Jeder Tag voller Huld,
jeden Augenblick ergreift mich
singendes, sägendes Saitenspiel.
Einen Weinberg, Geliebte, singe:
Die Blätter wehn Zypressen fort.
Instant Poetry (CXXVIII)
Dasselbe Blau, dieses Blau
im Westen.
Klopf dreimal ans Bett und vergiß die Zeit.
Samstag, 29. November 2008
Dienstag, 25. November 2008
Instant Poetry (CXXVI)
Siebzehn Tropfen Seeligkeit,
lüge die Diebe Deiner Zeit an
und verbarrikadiere Dich vor
den verlorenen Hoffnungen.
Und das alles für ein bisschen Ausverkauf.
Dienstag, 28. Oktober 2008
Instant Poetry (CXXV)
Herumlümmelndes Bilderalbum:
Ein betretenes Tanzen
der grauen Gespenster.
Lochfraß,
lass mich die Motte sein!
Montag, 20. Oktober 2008
Instant Poetry (CXXIV)
Dickfellig & turbulenzgewohnt
schleiche ich zurück in meine Welt;
Welcher Held?
Was er verspricht.
Dienstag, 14. Oktober 2008
Instant Poetry (CXXIII)
Im Zeltskelett und unter tausenden Ideen:
Dem breiten Griff des weichen Landes
entkommst Du nicht.
Montag, 6. Oktober 2008
Instant Poetry (CXXIII)
Ewig tanzt zwischen meinen Zehen,
bis es dann junge Wale strandet:
Das biedere Nichtvorhandensein.
Donnerstag, 2. Oktober 2008
Instant Poetry (CXXII)
Oder Leben (Elbe Tod)
Hit them with your paar Kakteen,
ich fand dort Lochkarten noch und nöcher:
Kennst Du meine, dann bist Du,
sowas nennt man Alptraum,
das wird nicht D Tee, das, das macht mir Spass
und ich weiß, es ist der Rhythmus, der mich packt.
Du sollst Wahrheit reden, keiner weiß so gut wie ich,
an einem Baum komm her und mach die Türen von Dir
dann erwacht die alte Zeit in meiner Hand.
Dienstag, 23. September 2008
Donnerstag, 18. September 2008
Instant Poetry (CXX)
Eine farbige Orange, sein Staub aus grau.
Ein Sonnenstrahl stand gekippt,
der Herbstpunkt verweilt silbern und stürzt. Stille.
Mittwoch, 17. September 2008
Dienstag, 9. September 2008
Instant Poetry (CXVIII)
Kein Adam und keine Eva will mit Dir Pläne schmieden.
Bröckeliges Zaungebilde? Ich suche den Schwan
hinterm Horizont muss er irgendwo sein,
ich glaube, ich hörte ihn dort nagen.
